So, nachdem ich nun endlich meinen Laptop hierhabe, das WLang zum Laufen gebracht habe, kann ich über die Anfahrt und die ersten Tage berichten.
Los gings vergangenen Sonntagmorgen. Erster Zwischenstopp war Landsberg/Lech, wo die Regine zugestiegen ist. Dann gings steil westlich in die Schweiz nach Winterthur, wo wir den Ronny besuchten.
Im Anschluss gings weiter nach Genf und hinein nach Frankreich, wo wir mitten in einem Mittelgebirge in der Pampa an einem wunderschoenen See naechtigten.
Da wir in Frankreich die teuren Mautgebühren meiden wollten, eierten wir etwas länger um die Gegend von Lyon herum, um von dort in Richtung Montpellier zu fahren. Zu der Zeit wars dann schon etwas später und es ging rein nach Spanien. Ab kurz vor Barcelona übernahm ich dann das Steuer, ließ die Chicas schlafen und fuhr bis halb 5 an Barcelona, Castellon (Villareal) vorbei bis kurz vor Valencia (alles tolle Gegenden und wunderbar beleuchtete Städte bei Nacht, inklusive der “Spanischen Mauer von Castellon” [die hab ich halt so genannt], wo eigentlich ein Campingplatz in den Karten eingeschrieben war. Naja, die Stadt, wo der sich befinden sollte – also ich weiß nicht. Selten etwas schlechteres gesehen. Worauf wir uns entschieden, trotz allem auf dem letzten Autobahnrastplatz vor Valencia zu schlafen. Gut 3 Stunden, mehr war nicht drin, weils einfach zu heiß wurde im Bus.
Anschließend gings bei brütender Hitze die Küste runter nach Alicante, wo wir nach längerer Suche einen Parkplatz fanden, der nicht Tiefgarage war und dann der Julia ihre Tasche vorbeibrachten, die wir mitgenommen hatten.
Um anschließend weiter Richtung Süden zu fahren. 2 Stunden später brauchten die 3 Maedls geschlagene 1,25 Stunden um ca. 15 Artikel einzukaufen. "Da gabs so viele Angebote, die mussten wir alle ansehen". Aha... Thunfisch war dann genug im Bus. "der kann ja nicht schlecht werden." An dem Tag fuhren wir nicht mehr allzuweit, weil alle einigermaßen fertig waren. Die kurzen Nächte ham geschlaucht. Wir übernachteten auf einem Campingplatz am Meer. Da war nicht so viel los, was uns sehr recht war. Und nach dem kurzen Sprung ins Mittelmeer konnten wir das erste Mal seit unserer Abfahrt duschen. Hat echt gut getan.... Danach Abendessen usw.
... Um am nächsten Tag sich langsam aber sicher Málaga zu nähern.
Das war aber noch ein hartes Stueck Arbeit. Gut 400 Kilometer und des oefteren durchs Gebirge. Ich wusste auch nicht, dass man, wenn bei nem aelteren Kleinbus die Temperatur hochgeht, man die Heizung volle Pulle aufdrehen muss, um das Ueberhitzen zu senken. Der Fahrer hat allerdings verloren, da er sich fast den Fuss verbrennt. Von daher kam es, dass ich die letzte Etappe oben ohne aber mit meinem T-Shirt auf Fuss und Bein gefahren bin.
Nadja zuerst und dann ich holten uns je nen Sonnenbrand am linken Unterarm. Kommt davon, wenn man den Arm immer laessig aus dem Fenster haengen laesst....
Irgendwann kamen wir dann doch in Málaga an, gegen 15.30 Uhr und wir waren echt froh darum...
Von den ersten Tagen erzaehl ich dann später oder morgen.
Anzumerken bleibt noch , dass ich die Fahrt als Lektor verbrachte. "Mein Leben im Liegen - Aus dem Tagebuch einer Schlampe". Wirklich sehr zu empfehlen. Interessant und witzig. Und des weiteren, dass ich nicht wusste dass manche Mädls quasi fast Tag und Nacht schlafen koennen. Folgendes Foto ist identisch mit 3 weiteren, die an jedem Tag gemacht wurden.
Sodala, morgen dann mehr...
Hasta pronto
Michi