Vorspann:
Nach vielem und langem Reden und Labern haben sich dann am Schluss doch fünf von anfangs vielen gefunden, die am vergangenen Wochenende nach Lissabon fahren wollten. Die Planung jedoch war gar nicht so einfach. Aufgrund zweier Feiertage am Mittwoch und Freitag und der sogenannten “Puente” (freier Brückentag) am Donnerstag hatten wir von Mittwoch bis Sonntag keine Uni. Todo el mundo de Erasmus, quasi die ganze Welt von Erasmus quasi fuhr weg. Ich weiß nicht, wieviel Zeit ich und auch teilweise mit Céline und Amina bei mir verbracht hab um Hostels zu buchen. Allein in Lissabon… unmöglich. Naja, am Ende hatte es dann doch geklappt.
Mein Vorschlag, ein Auto zu mieten, um so noch mehr sehen zu können und unabhängiger zu sein, fand schließlich auch Gehör. 70 Eur für 5 Tage + Sprit fand ich in Ordnung…
Mittwoch, 06. Dezember 2006, Cordoba
Und so starteten wir am Mittwochmorgen. Um viertel nach 8 haben wir uns auf der Brücke bei der Zugstation getroffen um zum Flughafen zu fahren. Naja, irgendwie wars klar, dass wir DEN Zug nicht kriegen. 3 warn pünktlich, 2 zu spät. So kamen wir dann eben ein bisschen später an und fragten uns erstmal zum Autovermieter durch. Fiat Punto, silbergrau, Superbenzin. Alles topp.
Wir im übrigen sind Natalia aus Tschechien (war mit mir in der Sprachschule in einer Klasse), Céline aus Frankreich, Amina aus Russland (Freundin von Céline), Gerti oder auch AJ aus England (seine Eltern stammen allerdings aus Albanien) und ich aus Deutschland. 5 Leute – 5 Sprachen – 5 Kulturen – und ein Spanisch. Todos superbien
Hier ganz zu Beginn. Man wartet auf den Zug zum Flughafen:
Natalia, Céline, Amina, ich, Gerti
Nach Bezahlung und Instruktionen gings dann los. Dass ich fahr, war klar. Amina – ohne Führerschein. Gerti – englischer Linksverkehr. Natalia – keine Ahnung. Und Céline war Zweitfahrer. Laut Vertrag dürfen nur zwei führen.
Und so führte der Weg erstmals geradewegs in den Norden von Málaga – nach Cordoba.
Konzentration….
Wo wir auch schnell nen Parkplatz fanden.
Kleines Frühstück – Wasser, Saft, Schokolade und Obst.
Strahlender Sonnenschein, etwas frisch. Aber schön. Durch die Stadtmauer marschierten wir ins Zentrum.
Hier die Stadtmauer von Cordoba
Ohne Sonnenbrille ging gar nix.
Wie in allen andalusischen Städten gibt es auch in Cordoba viele Gärten und Parks, mit reichlich Palmen, Bäumen, usw.
Schön anzusehen…
Es gibt auch eine Art kleine Burg, die Alcazar. Eher eine Schlossanlaga mit großartigen Gärten (haben wir uns sagen lassen). War leider geschlossen.
Das ist die Alcazar de los Reyes Christianos
Cordoba ist schön. Muslimisch und römisch geprägt mit vielen kleinen Gassen und Monumenten. Das Herz ist die “Mezquita” (oder heißt nur der Turm so? ich weißes nimmer). Früher Mosche, heute Kathedrale. Mit einem sehr schönen Innenhof. Leider war der Eintritt so dermaßen teuer, dass wir lieber drauf verzichteten. Hier der Eingang in den Vorgarten.
Eingang zur Mezquita
-
Ein äußerer Teilbereich der Mezquita.
Der Glockenturm. Graziös…
Ja, und bei den folgenden Fotos befinden wir uns im Innenhof der Kathedrale mit Sonne pur, Orangen- und Zitronenbäumen.
Hello world. Einmal von unten.
Und einmal mit Selbstauslöser.
Und nochmal eins….
Ja, und dann gings in die Straßen, in die kleinen Gässchen der Juderia, der Altstadt von Cordoba, wo früher Juden und Araber lebten.
Nochmals vor der Kathedrale
Das Viertel is ähnlich aufgebaut wie Santa Cruz in Sevilla, etwas kleiner zwar aber auch sehr schön. Mit vielen kleinen Plätzen, und natürlich – Tourigeschäften. Gerti mit seiner Traje de Cordoba:
Ich glaub, es war etwas zu klein…
Amina mit ihrem Herzstück. Das Blatt hatte sie leider kurze Zeit später verloren. Untröstlich…
Hier ein Mini-Platz der Juderia
Und alles schön mit Blumen zugepflastert. Hier ne Wohnung – das würd mir auch gefallen.
Das ist ein Hund, keine Katze
Da das Wetter recht gut war, schlenderten wir einfach durch die Gässchen und sahen uns alles an. Danach suchten wir uns ein kleines Plätzchen in der Sonne um in einer Bar was zu essen.
Nicht so skeptisch, Gerti und Céline…
… Es geht auch mit Lächeln
Anschließend gings zum Fluß. Und im Gegensatz zu Málaga ist das wirklich ein Fluss. Mit einer Brücke, die an die Steinerne in Regensburg erinnert. Leider grad in Renovierung.
Der Fluss Guadalquivir
Und die Puente Romana (römische Brücke), leider gerade in Renovierung
Gerti vor der Alcazar
Alle vor der Alcazar
Nur die Alcazar
Und das ganze nochmals mit Palme.
Und unsere neue Statue. Da hamma Céline hochgehievt.
Sie hats zu was gebracht: Eine Céline-Statue.
Ohne Sonne wurds dann langsam kälter. Und so suchten wir uns erst noch ein Cafe auf dem Hauptplatz, wo ein mords-hässlicher Christbaum stand:
Wems gefällt – mir nicht.
Noch ein Poserfoto unserer Ladies.
Eigentlich war geplant, noch länger, bis in die Nacht in Cordoba zu bleiben und dann so nach Lissabon zu fahren, dass wir morgens ankämen. Aber aufgrund der katastrophalen Hostal-Lage in Lissabon mussten wir ein Hostal mit mindestens drei Nächten mieten. Von daher sind wir gegen 7, 8 abends losgedüst. Zuerst fuhr Céline ein Stückchen, nach kurzer Zeit aber wieder ich, weilse den Punto nicht gut zu führen fand.
Der Himmel über Andalusien – kurz vor totaler Finsternis.
Eine kleine Anmerkung zu Gerti: Gerti is einer, der immer labert. Aber ohne Unterbrechung. Ich fands voll lustig was der alles für Gschichtn drauf hat. Alles superchulo, superguay, superbien
.Aber man konnt auch nachts mal ein bisschen die Stille genießen. Wenn die Kinder hinten schliefen und die “Eltern” vorne Auto fuhren und die Karte lasen.
Die Kinder beim schlafen…
Papa beim fahren…
2 Augen offen; 1 Auge offen; kein Auge offen
Céline hatte gemeint, der Sprit sei dort noch billiger als in Spanien. Von daher musste ich kurz nach der Grenze gleich mal rausfahrn. Satz mit X…. Sprit in Portugal 1.20-1.25, Sprit in Spanien 0.93-0.95. Egal. Des weiteren musste man Maut zahlen. Grrr… und gar nicht mal wenig.
Lang genug hat die Fahrt gedauert, warn ja dann doch knapp 600 Kilometer. Aber gegen halb 1, 1 kamen wir dann in Lissabon an. Wohlgemerkt in Lissabon – noch nicht beim Hostal. Über ne Brücke gings auf die Stadtumgehung. Ich hab meiner Nachbarin zur Rechten meinen neuen Erwerb, die Stadtkarte, gegeben, wo ich den Weg auch schon eingezeichnet hatte. Das Ende vom Lied: Nach einiger Zeit fuhr ich zu ner Tankstelle um mir sagen zu lassen, wo wir sind. Geschlagene 25 Minuten war ich da drin, ehe mir der sagen konnte, wo auf der Karte die Tankstelle ist. Ich hab spanisch gesprochen, der portugiesisch. War kein Problem. Hier eine Gleichung:
Portugiesisch = Spanisch + “sch”
Wir ham auch oft gaudihalber so dann gesprochen. Ich glaub manche Portugiesen kamen sich mit unserem “Adiosch”, “Escho esch”, usw. etwas veralbert vor. Aber mei.
Um fortzusetzen: Irgendwann konnte mir der zumindest sagen, wo wir uns ungefähr befinden und von da an, fanden wir dann die Straße mit dem Hostal ne halbe Stunde später. Ohne Céline hätt das gar nicht hingehaun. Da das Zentrum nur so wimmelt von Einbahnstraßen, mussten wir X Umwege fahren. Gut – Straße angekommen, zur Hausnummer – aber kein Hostel?!? Konnte nicht sein. Gerti is dann in ne Bar um zu fragen. Jetz hatten die im Internet die falsche Hausnummer angegeben. Naja, letztendlich war das Hostal dann auf der gegenüberliegenden Straßenseite direkt neben der Bar/Restaurant. Nach Zimmeraufteilung…
Hier eines der Zimmer. Net grad schön und groß, aber billig.
… gingen wir dann noch in selbige Bar um noch was zu trinken und dann ins Bett zu gehen. Ich war dann wirklich müde nach der langen Fahrt…
Donnerstag, 7. Dezember – Lissabon Tag 1
Lissabon ist eine Stadt, die ein bisschen an San Francisco erinnert. Gut, ich war noch nie dort, aber es gibt eine Brücke ähnlich der Golden Gate Bridge (natürlich kleiner) und Straßen, die rauf und runter gehen.
Es gibt viele Nationalitäten und sehr viele Schwarze. Der Lebensstil ist wohl ähnlich wie in Spanien. Lissabon liegt direkt am Atlantik und das bekamen wir auch zu spüren: Wind und Regen. Mit dem Bus fuhren wir ins Zentrum rein.
Das Theater von Lissabon
Architektur wohin man sah…
Auf diesen Turm konnta man hochgehn. Aber nicht mit einer 30 Meter langen Schlange. War uns dann echt zu blöd
Ein Triumphbogen markiert den Zugang zu nem großen Platz am Hafen.
Wir waren alle ziemlich eingepackt. Amina hiermit Jacke bis obenhin zu, Céline immer mit Schal
Miraaaaa….
Der Triumphbogen-dahinter die “Calle Larios” von Lissabon. Und der Himmel grollt… Schwarz wirds…
Hier am Hafen
Der Gerti is auch einer, der immer was essen oder trinken will. Preis ist dabei egal. Hauptsach gut. Wir ham das etwas eingedämmt, und dennoch gut und billig gegessen. So zum Beispiel am frühen Nachmittag. Portugiesisch pur. Das hat geschmeckt – einfach perfekt.
Und alles für 7 Euro pro Person
Gerti – früher mal in einer Hotelküche gearbeitet – zerlegt den Fisch.
Den Schweinskopf hätti no gern probiert, aber ich war zu voll.
Nach dem Essen…
Durch das Essen konnten wir auch den Regen etwas vermeiden. Danach suchten wir die Kathedrale. Die wir nach längerer Zeit auch fanden. Das ist in diesen engen Gassen nicht so einfach, weil man sie einfach nicht sehen kann um sich am Turm zu orientieren. Aber schließlich hatten wirs doch geschafft. Folgendes Foto entstand davor.
Welch unterschiedliche Blicke
Und das ist sie von innen: Die Catedral Sé Patriarcal
Und hier von außen. Rechts:
Ich weiß, ich hätt mich rasieren können…
Wie ließen uns die Laune durch das Wetter aber nicht verderben und entschlossen uns, auf dem Weg zur Burg auf ner Aussichtsplattform ein wenig zu posen. Jeder mit jedem:
No. 1: Céline und Gerti
No. 2: Amina und Gerti. Welche Blicke….
No. 3: Natalia und Gerti. Eng umschlungen.
No. 4: Ich und Gerti. Interessant, dort links oben.
No. 5: Amina und Céline. Kiss…
No. 6: Ich und Amina. Da geht einiges
Buahaha
No. 7: Ich und Céline. Hab ich echt so lange Beine???
No. 8: Natalia und ich. Am Ende stürzten wir uns in die Tiefe
Gerti und die Mädls…
Und zusammen vor dem Meer
Lissabon – mit der “Golden Gate Bridge”
Ja, und dann gings zur Burg hoch. Steil nach oben. Erinnert ein bisschen an Gibralfaro in Málaga.
El Rey de Portugal. Über den Dächern des Reiches.
Denkerpose…
Und windig und Regen…. Natalia verpackt.
Céline auf der Kanonenkugel. War unmöglich, die Haare zu bändigen.
Es gibt viel zu sehen…
Und ich mal wieder
Und mal wieder fast alle.
Hier ein Teil der Burg… es wird Nacht
Schmeckts, Céline?
Die Stadt bei Nacht von oben.
Danach fuhren wir mit der alten Straßenbahn – die is typisch für Lissabon zurück ins Zentrum.
Der Turm bei Nacht
Wir schauten uns noch etwas um, um dann zurück ins Hostal zu fahren.
Und dann gings los… Abendplanung. Wir hatten in der Nähe der Burg Erasmusstudenten der Burg getroffen. Aus Madrid. Über 100 Mann. Bei denen wäre Party. Wir könnten auch kommen. Gut, mach ma. Wir wollen los und dann kam der Wolkenbruch. Aber richtig. Gut, fahrma mitm Auto dorthin. Wenn wir das gefunden hätten. Keine Chance. Dann wieder zurück zum Hostal und in die Bar um zu fragen, obs möglich ist, mitm Auto ins Zentrum vom Zentrum zu fahren. Antwort: Quasi unmöglich. Der Barchef wollt uns dann gleich mit seinem Auto runterfahren. Ham wir aber abgelehnt. Er hat uns dann aber ein Taxi besorgt. Wir runter ins Zentrum und in die erste Bar, die’s gab. Regen vermeiden. Gerti kenn auch Leute auf der ganzen Welt. Eine Erasmusstudentin in Málaga, die aus Portugal stammt und auch dieses Wochenende in Lissabon war. Gut, die kam dann mit ihrer italienischen Freundin in die Bar.
Hier in der Bar.
Gut, dann hießes, es gibtn kleines Musikfestival in ner Disco. Ok, dann folgten wir den zweien und gingen da mit hin. HipHop Underground. Youh…
Dance it
Was is da am Boden???
Cheffe….
Kleine Augen. Müüdeeeee, das warn wir alle
Gerti mit der Italienerin (links) und der Portugiesin (rechts). Ich hab die in Málaga noch nie gesehen.
Eigentlich wollten wir an unserem Weggehtag noch mehr machen. Aber wir waren so fertig, dass wir “schon” gegen halb 5 heim sind. Und ab in die Heia…
Freitag, 8. Dezember -Lissabon Tag 2
Erstmal schliefen wir etwas länger. Das war wirklich angebracht. Dann gabs “Frühstück”. Wir hatten uns von daheim was mitgenommen um etwas Geld zu sparen.
Frühstück: Orangensaft und Schokokekse
Das Wetter erschien super. Blauer Himmel. Zwar kalt, aber sonnig. Das sollte sich aber schnell ändern.
Ich im Bus
In einer Straße
Es begann… natürlich wieder zu regnen. Egal, wir schauten uns trotzdem noch mehr von der Stadt an
Nicht grad ein begeisterter Blick…
… von Gerti genausowenig
Naja, nachher gings dann in ein Cafe, wo wir ein paar Karten schrieben. Und jeder hat auf jeder anderen Karte in seiner Landessprache was kleines dazugeschrieben. Äußerst lustig.
Gertis Postkarten
Dann hießes – in der Nähe vom Centro Comercial gäbs so ne Art Bier-Ausstellung. Wir: Wunderbar, das is innen – da gehma hin. Gut, dann fuhren wir mit der Metro dahin. Ausgemacht war das schon am Abend vorher mit der Portugiesin. Halb 4 Treffpunkt….
In der Metro. Rege Diskussion über Sinn und Zweck von Fußball
Wer war nicht da? Die Mädls. Gut, Angerufen. Ja, kommen so in 90 Minuten. Ok, wir ham uns dann getrennt. Natalia, die heute schon heim nach Tschechien flog, kaufte Geschenke ein, Céline und Amina gingen shoppen und ich mit Gerti in ne Bar um was zu trinken. Wir wollten noch Oliven (Aceitunas auf spanisch) dazu. Das verstand die Kellnerin aber nicht. Wir zeigten dann auf welche und sie: “Ahhh, Ascheitunas…” Genau, Ascheitunas. Mit Sch… portuguesch, una idoma muy tona… Auf einmal stellte uns ein anderer Kellner Schinken hin und später Käse. Gut, wir haben dann quasi zu Abend gegessen. Äußerst lecker. Super Schinken. Natürlich musstens wir aber auch bezahln. War klar. Ging aber vom Preis. Dann trafen wir uns wieder und schlenderten durch das Centro, wo Amina dann intim mit dem Nikolaus wurde.
Ich glaub die steht auf ältere Männer ![]()
Ja, und das hat den kleinen Gefallen…
Von dem Centro Comercial hat man nen schönen Blick. Hier sieht man ne Seilbahn und im Hintergrund ne Brücke. Die is so 17 Kilometer lang und wurde anlässlich der EXPO ’98 erbaut.
Die Brücke Ponte Vasco da Gama; 17 Kilometer lang
Und daneben Arquitectura
Das Centro Comercial weihnachtlich dekoriert. War einiges los dort.
Da die Mädls dann ewig nicht kamen, fuhren wir wieder ins Zentrum. War uns zu blöd. Hier unter der Erde:
Ich will nicht wissen, was Amina da mit ihrer Flasche macht.
Auch in der Metro. Ein Hauch Walt Disney
Eine Metro-Station. Für die EXPO ’98 und die Fußball-EM 2004 hatte sich Lissabon rausgeputzt.
Wieder im Zentrum marschierten wir in ein Viertel um einen Cafe zu nehmen. Auch in Portugal – Es weihnachtet sehr…
Eine Statue mit Weihnachtsschmuck
Der is irgendwie berühmt. Aber keine Ahnung mehr.
Alles klar??? Wir sind davon ausgegangen, dass man ab hier die Straße nicht mehr zerstören darf mit Beilen usw.
Im Cafe, wo die andern ne Kleinigkeit aßen
Salat, Fotos. Links: Céline mit Bier mit so ner Art Soda. Is des greißlich. Vergewaltigung des Bieres hab ich gsagt. Anscheinend trinkt ma des in Frankreich oft so. Korrekt, Olli?
Gerti, mira, una guapa arriba
So hieß das Cafe
Abends dann gingen wir nochmal in die Bar um uns von den Leuten zu verabschieden, die uns echt viel geholfen hatten.
Gerti und Andreaaaa, Tochter vom Chef und Kellnerin
Letztes Bier…
…mit dem Chef des Hauses.
Dann gings in die Falle, da am nächsten Tag ne lange Fahrt nach Cadiz anstand. Die nächste Etappe….
Samstag, 9. Dezember – Cadiz und Tarifa
Aufstehen war um 8 Uhr angesagt. Entspricht 9 Uhr spanischer Zeit. Eine Stunde Verschiebung. Die Fahrt dauerte schon einige Zeit. Aber in der Heimat hatte es wenigstens wieder Sonne.
Strahlend blauer Himmel über Natalia
Mir gefällt die Stadt super. Ist zwar nicht sooo groß aber schön. Direkt am Meer.
Das Wasser – Ein Traum
Ein Teil der Promenade
Jaja, mit Sonne lässt sichs leicht lachen
Die Stadtmauer
Die Kathedrale mit maurischer Kuppel
Der Platz vor der Kathedrale
Dort haben wir auch “Mittag” gegessen, nachmittags um 4
Ab, rein ins Herz von Cadiz
Ab das jetzt ein Kompliment für die Stadt ist??? Hauptstadt des Handels??
Ein Tienda muy bonita. Mit Sachen typisch für die Region. Wein, Käse, usw.
Plaza de Flores. Blumenplatz. Jetzt versteh ich auch, warum.
Anschließend gings auf einen Turm, wo man einen tollen Blick über die Stadt hat
Zentrum mit Kathedrale von oben
Die andere Seite
Die “Alameda Principal” durchschneidet das Viertel
Und langsam geht die Sonne unter..
Que Guapo. Jajajajaja
Ja, und dann gibts da noch so eine Burg im Meer, nur verbunden durch einen Weg. Superschön bei Sonnenuntergang. Die andern gingen so dermaßen langsam, dass ich mit Céline rapidamente dahin bin. Wir wollten den Sonnenuntergang dort sehen. Laut Reiseführer ein Traum. Hier einige Bilder von den andern dreien, die am Strand oder dort in der Nähe ihre Fotos machten und von uns Zweien
Nochauf der Promenade
Natalia
Amina und Gerti am Strand
Ja, der Wind bließ schon einigermaßen
Nochmal ein Foto von der Küste
Dem Himmel so nah, oder wie könnte man das nennen?
und ich…
Castellon San Sebastian im Meer.
Wasser……..
Mit Céline vor der Burg
Nein, sie steht nicht im Wasser
Die Brandung dort war gefährlich. Ne kleine Fontäne Wasser hab ich abbekommen
Pooosing
Noch ein Blick durch ein Tor…
Fischerboote….
… und zurück in die Innenstadt um was zu essen zu suchen. Leider war noch fast nix offen in den typischen Vierteln. Von daher gings gleich weiter nach Tarifa, südlichste Stadt Spaniens, die näheste Stelle zu Afrika (s.u.).
Dort suchten wir nen Mexikaner auf, den – natürlich – Gerti kannte.
Fighting…
Das Essen war sehr gut. Für einen letzten Abend passend.
Schlemmer…
Danach schlenderten wir ins “Zentrum”. Tarifa is ne Kleinstadt. Es gibt net viel zu sehen außer die Meeressachen und Afrika. Egal.
Das Tor zum Zentrum
Es war wirklich saukalt. Wir entschieden uns für ne Bar mit Fußball live. Sevilla – Real Madrid. Spitzenspiel 3. gegen 2. Ergebnis: 2-1 für Sevilla. Nachdem wir kein Stadion in Portugal angesehen hatten, setzten wir uns diesmal durch. Und man lernt ja immer neue Leute kennen. Hier ein Italiener, der mit dem Caravan seit 4 Monaten Spanien tourt. Solange, bis Fiat wieder anruft, dasses Arbeit für ihn gibt.
Mit einem Italiener.
Danach noch in ne andere Bar. Das wars. Eh wieder viel zu müde nach der langen Fahrt.
Sonntag, 10. Dezember – Tarifa und (Gibraltar)
Am Morgen checkten wir aus unserem Hostal aus (übrigens ein Klassenunterschied zu dem in Lissabon. Viel schöner). Ein Grund, warum wir überhaupt nach Tarifa fuhren – in Cadiz gabs keine freien Hostels. Von daher hatte ich dann Tarifa gebucht.
Auf dem Weg zu Atlantik und Mittelmeer
Da vorne ist Atlantik
Tolles Wetter. aber eben ein kräftiger Wind von Seite Mittelmmer her.
Alles Blau mit ein paar Schleierwolken.
Celine beobachtet die Surfer. Tarifa ist absolutes Surferparadies. Im Sommer wie im Winter.
Gerti beim Schaun
Is etwas dunkel geworden das Bild
Die “Burg”. LOL
Hallo, Mädls…
Ja, und hier sind wir: In der Straße von Gibraltar. Schmalste Stelle zu Afrika mit 13.5Kilometern. Zwei Meere, eine Stadt.
Man beachte das englisch: Southest statt Southern…
Uuuuuunddd….
Die eine Seite Mittelmeer.
180 Grad gedreht -> Atlantik…. Supergeil.
Danach machten wir noch unsere Abrechnung und dann gings weiter nach Gibraltar. Also, ja, wir waren drin. Genau 5 Meter. 5 Meter in England. Dann mussten wir wieder umkehren. Warum? Normal genügt ein Personalausweis. Nicht jedoch für Russen. Die brauchen nen Reisepass. Und da die den nicht dabeihatte, kehrten wir halt wieder um. Hier aber doch ein Bild vom Affenfelsen von Gibraltar:
Die eine Seite vom Affenfelsen
Danach fuhr ich uns wieder heim nach Hause, ins geliebte Málaga. Die Reise war spitze. Echt toll. Und das erste Mal in meinem Leben, dass ich fünf Tage kein Wort deutsch gesprochen habe. Otra vez, por favoooor!!!!!!!!!