Archive for März, 2007

Samstag, März 31st, 2007

Samstag, 24. März 2007 – Tag 2

Ich stand weit früher auf als der Rest (so gegen 9), da ich gern ein bisschen allein die Altstadt erkunden wollte. Und mit 13 Personen ist das nicht so einfach. So war das Aufstehen zwar schwer, aber die frische kühle Morgenluft weckte dann vollendes auf. Zuerst gings natürlich erst mal Kaffeetrinken, dann auf zweistündige Besichtigungstour. Es war (noch) bestes sonniges Wetter.


Bei der Rambla


Das wilde Leben und Treiben


Moderne trifft Gotik


So ne Dachterrasse wünsch ich mir auch mal


Und dann war da noch dieser Umzug mit vielen Kindern. Keine Ahnung was der bedeuten sollte.


Typisches Gässchen in der Altstadt


Die Bar von Manu Chao


Ich hab die Passage durchschritten, in der Hoffnung auf ein wenig Frieden

Dann ging ich zurück, um English Breakfast zu essen. Gerti war zwei Stunden in der Küche. Ich hab dann auf meinem Erkundigungsprogramm für ihn noch Baked Beans entdeckt und alles war perfekt.


Auf dem Plan stand Parc Güell. Da es aber just in dem Moment, wo wir aufbrechen wollten, zum Schütten anfing, entschieden wir uns um und gingen ins Museo de Arte Contemporánia.


Hier hats schon fast wieder zu regnen aufgehört.


Das Museum


Gegliedert in vier Teilbereiche konnte man wählen, welche man sehen wollte. Ich ging in alle rein.


Karolina und der Teddybär


Kunst?!?Teilweise warn da schon krasse Sachen dabei. Um das unter den Hut mit Kunst zu bringen, muss man einfach nur gut argumentieren. Soviel hab ich jetzt gelernt.


Gespräch: Von der einen Seite eine Stimme, von der anderen noch eine. Beide führen ein Telefongespräch in englisch.


Auch ne Art von moderner Kunst. Gerti hat dieses Foto gemacht. Ein Museumsbesucher ist vor dem Info-Fernseher eingeschlafen.


Häuser


In gespannter Erwartung auf den Rest: Thomas, Ricardo, Kasia


Pre-Birthday, Gerti


Streetart: Eine Tür

Danach marschierten wir weiter in Richtung der Gaudi-Häuser Casa Batlló und Casa Milá.

Und da ist Nummer 1: Casa Batlló. Ein Wahnsinnswerk. Leider kostete das Betreten 10, das Hochsteigen zur Terrasse 16 Euro. Das war uns dann doch zu viel.


Casa Batlló

10 Minuten weiter ist Casa Milá, oder auch “La Pedrera” (die Steinmetzin, wörtlich übersetzt), das zweite von Gaudi erschaffene Gebäude

Casa Milá


Der Innenhof von Casa Milá. Eintritt war günstiger. Von daher gingen wir rein. Und rauch auf die tolle Dachterrasse.


Casa Milá – Dachterrasse


Man spielte mit der Sonne


Twin-Towers

Danach ging ein Teil nach Haus, um das Abendessen vorzubereiten, wir paar anderen gingen in Rekordtempo drei Kilometer zu Fuss zum “Palacio Nacional“. Dort gibts nen Brunnen, der abends am Wochenende wunderschön in verschiedenen Farben beleuchtet ist. War ein Glück, dass wir so schnell gingen. Um 21 Uhr war der ganze Spaß nämlich vorbei. 10 Minuten konnten wirs aber noch genießen.


Rötliche Färbung


Palacio Nacional mit den zwei Türmen am Ende


Kasia…

Abends kochte dann Anton und Thomas. Der Rest wartete gespannt aufs Essen, frisierte sich…

oder schaute Fussball.

Spanien gewann 2-1, und dann wars auch schön 12 Uhr – Mitternacht. Happy Birthday, Gerti!!! Wir hatten ne Torte gekauft, das Hauptgeschenk gabs am nächsten Tag.


Gute Freunde…


Spieglein Spieglein…

Dann gings zur Erasmusparty der Italienerin, bei der wir eingeladen waren. Der Fußmarsch war beträchtlich. Zum Zurückgehen benötigten wir annähernd zwei Stunden. Mit jeder Menge Spaß und ohne Eile. Man ist schließlich in Spanien…


Karolina spricht mit dem Papierkorb, Hanne und Paul hören zu

Daheim tranken wir noch ein Glas mit spanischen Freunden von Hanne und zwischen 7 und 8 waren dann auch die letzten im Bett.

Freitag, März 30th, 2007

Freitag, 23. März 2007 – Tag 1

Am Anfang hatten drei Leute die Idee, nach Barcelona fahren zu können. Kurz darauf warens dann neun, dann elf und am Ende trafen sich 13 Personen um 5.10 Uhr morgens an der Cercanía (Bahn, die u.a. zum Flughafen fährt).

Natürlich war die Gruppe wieder multinational: Melina, Anton, Thomas, ich (deutsch), Céline (französisch), Karolina, Kasia (polnisch), Gerti (englisch-albanisch), Viola (deutsch-schwedisch), Ricardo (italienisch), Paul (norwegisch), Hanne (holländisch), Amina (russisch-marrokanisch).

Selbstverständlich war jeder dementsprechend müde. Am Tag vorher gabs Fiesta de Primavera (Frühlingsanfangsparty), megagroß; bis auf Viola, die mit etwas Verspätung und einer Stunde Schlaf eintraf, ging keiner hin. Aber auch der Rest hatte nicht mehr als ca. 2,5 Stunden geschlafen. Es ist halt einfach nicht möglich, um 21 oder 22 Uhr hier ins Bett zu gehen, auch wenn man nicht weggeht. Von daher waren wir alle einigermaßen müde. Aber egal.


Wartend auf die Cercanía

Dann gings auch schon zum Flughafen, wo alles reibungslos ablief. Ein Großteil hatte einen Flug hin und zurück für 40 Euro gebucht. Clickair. Billigairline. Das merkte man an der Beinfreiheit im Flieger. Die meisten schliefen, angelehnt an den Nachbarn oder auf dessen Schoss. Mehr als kurz eingenickt bin ich im Gegensatz zu meiner Nachbarin nicht. Die Flugdauer beträgt ja auch nur 1,25 Stunden.

Im Anschluss fuhren wir mit der Metro ins Zentrum Barcelonas. Das Herz bildet die Prachtmeile “La Rambla”, die sich vom Plaza de Catalunya abwärts bis zum Hafen erstreckt. Ich tipp mal so auf zwei Kilometer. Unsere Wohnung war nur 3 Minuten von der Rambla entfernt.


Wartend, um in die Wohnung zu können.

Wir mussten noch kurz warten, bis die Wohnung gereinigt war. Ausgelegt für 8 Personen ging das dennoch für 13. Matratzen machens möglich. Mit einiger Skepsis sahen wir, dass es nur ein Bad gab. Da jedoch die Leute immer unterschiedlich aufgestanden sind, ging das dann doch immer.

Ich hatte vorher nen kleinen Plan gemacht. Und nach dem fuhren wir zur weltberühmten Kirche “Sagrada Familia“, die nach den Plänen von Gaudi selbst nach 150 Jahren noch nicht fertig erbaut ist. Im inneren herrscht reinste Baustelle. Die vier Türme stellen die vier Evangelisten dar, in der Mitte fehlt noch der Jesusturm, der natürlich alles überragen soll. Ich hatte meinen Studentenausweis vergessen. Verbilligtere Eintritte sicherte ich mir mit dem deutschen Studentenausweis von Anton von der Uni Koblenz. Nachgefragt hat nie einer :-) . Eigentlich wollten wir die Türme auch besteigen. Aber nachdem das nochmal zwei Euro extra gekostet hätte und wir die Megaschlange am Aufzug gesehn hatten, ließen wir das mal ganz schnell bleiben.


Die vier Türme von der einen Seite

Hier mal ein paar Bilder:


Dieses Quadrat ist schon außergewöhnlich: Mit diesen Ziffern lassen sich mit 310 Kombinationen die Zahl 33 (das Alter Jesu) bilden. Z.B. links v.o.n.u.: 1+11+8+13 = 33


Bei dieser Tür sind einige Wörter hervorgehoben, wie man auch auf dem folgenden Bild sieht


Im Innern der Kathedrale


Deckgewölbe


Baustelle I


Baustelle II


Danach gings gemütlichen Schrittes langsam ins “Barri Gotic”, dem Altstadtkern Barcelonas


Paul, Karolina, Céline, Kasia


Karolina, Hanne, Céline, Kasia


Das Bauwerk aus sicherer Entfernung


Man in Black


Mafia??? Gerti und Céline (mit meiner Sonnenbrille)


Der ganze Trupp: Hanne, Gerti, Kasia, Karolina, Melina, Ciola, Anton, Thomas, Amina, Ricardo; im Hintergrund hebt Paul grad Geld ab

Ja, wir hatten so unsern Spass, während wir durch die Gassen schlenderten. Da gabs dann so Fahrräder zu mieten. Genauso viele wie wir gebraucht hätten, waren gerade frei. Wir hams nicht gemacht, aber ein Foto musste schon drin sein.


Radltour???


Wohin man auch geht: Málaga!!!


Verhüllter Berliner Reichstag?


Monument


Über den Parc de la Ciutadella liefen wir weiter stadteinwärts.


Typische Straßenlaterne


Gerichtsgebäude


Alter Markt


Melina und Anton


Naja, in Barcelona is halt alles ein wenig anders. Dieses Büschl ist kein Affe, nein, das ist ein Hund.


Streetarts


Kirche im Barri Gotic


Dann gabs endlich mal was zu essen.


Manch einer wäre begeistert. Das ist nämlich nichts anderes als….


… reine Schokolade.


Torre


Plaza de Constitucion. Ich hab mich immer gefreut, wenn ich Orte entdeckt hab, die ich auch vor 2 Jahren gesehn hab.


Hanne, Karolina


Und immer wieder…. GAUDI (was in Málaga Picasso is, is hier Gaudi)


Das hier ist die Kathedrale. Echt schön. Unterschied zu Deutschland: Die Kathedralen sind viel viel wärmer. Bei uns daheim erfriert man ja immer.

Wir liefen quer durch das Viertel in Richtung Placa Catalunya, der Spitze der Rambla. Da warn dann so Straßenmusikanten, und zwei ältere Männer die tanzten. Der eine forderte dann Kasia auf, die das dann auch sehr gut machte. 3 Minuten tanzen – von uns wurde natürlich alles festgehalten :-)


Da wars schon halb 7. 13 Grad


Die Markthalle neben der Rambla: St. Josep

Gerti wollte am nächsten Morgen English Breakfast für alle machen. Von daher gings erstmal in die Markthalle um all die notwendigen Sachen zu besorgen.


Ein Stand in der Markthalle

Abends gingen dann einige Leute zum essen, u.a. auch ich. Die andern aßen zuhause. Wir haben ein kleines, nettes Restaurant entdeckt, das sich dann schon so als Gourmet-Schuppen entwickelte. Das Essen war echt gut, aber eben dann auch teuer und nicht so viel. Auf die Frage, was ich essen könnte, was typisch katalanisch wäre, empfohl sie mir ein Gericht, das für mich der deutschen Bratwurst sehr sehr nahe kam :-) . Die Kellnerin war auch Erasmusstudentin aus Italien und lud uns dann gleich für nächsten Tag auf ne Party in ihrem Haus ein (ale 13 Leute).

Später trafen wir uns mit den andern und gingen in eine Bar.


Tischbillard – nicht so einfach.


Melina und Célina


Gruppenfotoooo

Später ging etwa die Hälfte aufgrund von anhaltender Müdigkeit ins Bett, die andern noch ne Stunde in eine Alternativ-Disco. Superchulo


Die eine Hälfte der Bar in rot…


Die andere in grün.


Die Idee bei diesem und folgendem Bild war, dass die Flasche das Mikro darstellen sollte. Kommt aber nicht so ganz rüber…


Und dann fielen auch wir gegen vier Uhr totmüde ins Bett. Leider gabs da zumindest für mich ein kleines Schnarchproblem mit meinen Nachbarn ringsherum. Aber auch das war dann irgendwann egal….

Fortsetzung mit Teil 2 folgt in Kürze.


About Me

Mein Name ist Michael Lang, studiere Wirtschaftsinformatik/Diplom an der Universitt Regensburg. Das Wintersemester 2006/2007 werde ich an der Uni Mlaga in Spanien verbringen.